Aus 3plus-Familie zu Olympia-Gold: Donminique Gisin
 
 

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Aus 3plus-Familie zu Olympia-Gold: Donminique Gisin PDF Drucken E-Mail

Hinter Dominique Gisins Triumph in der Abfahrt steckt ein schier unglaublicher Wille. Und kluge Eltern.

Dominique Gisin ist Olympiasiegerin in der Abfahrt. Man muss sich an diesen Satz erst ein bisschen gewöhnen. Ihre Fähigkeiten sind bekannt, sie ist seit Jahren eine der schnellsten Skifahrerinnen, sie hat sich stets im starken Schweizer Speedteam behauptet. Aber sie konnte bisher den Big Point nicht setzen, der Exploit war ihr nicht gelungen.

 

Doch die 28-jährige Engelbergerin hat nicht aufgegeben, sie hat sich von ihren insgesamt neun Knieoperationen nicht vom Ziel abbringen lassen. Gewiss, Zweifel waren immer wieder da bei ihr, sie ist eine, die sich über alles Gedanken macht, die nie den einfachen Weg, die einfache Lösung sucht. Aber sie hat das Glück, in einem idealen familiären Umfeld aufgewachsen zu sein. Die Eltern Bea und Beat gaben ihr die richtigen Werte mit, sie stützten und unterstützten sie, sie forderten, aber trieben die Tochter nicht sinnlos an. Dass Dominiques Geschwister Marc und Michelle auch im Weltcup mitfahren, Michelle sogar hier bei Olympia starten wird, spricht Bände.

Dominique Gisin hat sich diese Goldmedaille verdient, weil sie hart erarbeitet ist. Es ist aber auch die Belohnung für ein starkes Team, der dritte Rang von Lara Gut zeigt dies. Stefan Abplanalp hat die Aufbauarbeit geleistet, als er gehen musste, wurde das Projekt Speed konsequent weitergeführt und schliesslich vom neuen Chefcoach Hans Flatscher mit seinem Abfahrtstrainer Roland Platzer zur Vollendung gebracht. Flatscher und Platzer waren mit ihrer ruhigen, zielgerichteten Art das letzte Mosaiksteinchen, das es zum perfekten Bild brauchte. Gemalt wurde es heute von Dominique Gisin und Lara Gut.

Quelle: Tagesanzeiger, 12.02.2014